Ich habe letzlich an einem sehr interessanten Problem gehangen, zu dem ich keine Dokumentation gefunden habe. Wie kann ich nicht nur die Castle Windsor Konfiguration in ein BOO-File auslagern, sonder auch die entsprechende Konfiguration der Log4Net Infrastruktur?
Da das Boo-File und damit auch Boo als Programmiersprache ->Wikipedia zu Boo für die CLR entwickelt wurden, kann BOO direkt in die Laufzeitumgbung mit eingreifen.
Das Konfigurationsproblem konnte ich daher wie folgt in einem BOO-File lösen:
import System
import Castle.Facilities.Logging
import Repository
import System.Reflection
import Rhino.Commons
import Appender
import log4net.Appender;
import log4net
import log4net.Core;
import log4net.Layout;
import log4net.Repository.Hierarchy;
//Facility für den Windsor Container erstellen
facility LoggingFacility:
loggingApi = LoggerImplementation.Log4net
//Beispiel für ein zu generierendes Objekt aus dem IOC Container
component "tax.calculator" ,TaxCalculator:
Rate=Convert.ToDecimal(0.25)
//Log4Net Appender Konfigurieren//Hierarchy Object aus dem Logger holen
MyHierarchy as Hierarchy = LogManager.GetRepository()
//Ein neues Appenderobjekt vom eigenen Typ in die Appenerliste einhängen
MyHierarchy.Root.AddAppender(Log4NetAppender())
//Einhängen eines Rolling File Appenders
RollingAppender = RollingFileAppender()
//Definieren des Layouts
patternLayout = PatternLayout();
patternLayout.ConversionPattern = "%d [%t] %-5p %m%n";
patternLayout.ActivateOptions();
//Bestücken des Appenders
RollingAppender.Layout = patternLayout;
RollingAppender.AppendToFile = true;
RollingAppender.RollingStyle = RollingFileAppender.RollingMode.Size;
RollingAppender.MaxSizeRollBackups = 4;
RollingAppender.MaximumFileSize = "100KB";
RollingAppender.StaticLogFileName = true;
RollingAppender.File = "logfile.log";
RollingAppender.ActivateOptions();
//Appender einhängen
MyHierarchy.Root.AddAppender(RollingAppender)
//Root Logging konfigurieren
MyHierarchy.Root.Level = Level.All;
//Repository markieren, das es eingerichtet wurde und die Infrastruktur informieren
MyHierarchy.Configured = true;
MyHierarchy.RaiseConfigurationChanged(EventArgs.Empty)
Nach dem ich immer zum Jahresbegin viele Anfragen bekomme, die den Einsatz meines Programmes betreffen, habe ich mich dazu entschieden daraus ein OpenSource Projekt zu machen.
Um da Projekt richtig ins rollen zu bekommen, such ich auch immer Mitstreiter, die einerseits das Programm Testen und selber einsetzen wollen und die andererseits sich aktiv am Entwicklungsprozess mit beteiligen wollen.
Wenn Du also mit helfen möchtest ein derartiges Programm mit zu entwickeln, dan tritt einfach unserem Projekt bei.
Während meines Trainings zum Dresden Marathon passt es zwar nicht in den Plan mich an einem MTB Rennen über 66 Kilometer zu beteiligen, aber ich hatte zu große Lust darauf.
Der Tag zuvor fing nicht so gut an. Als ich am Vormittag des 26. Septembers an meinem Rad vorbei lief, bemerkte ich das Hinterrad, welches nicht ganz die Form aufwies, wie die anderen Tage. Ich hatte einen Plattfuß am Hinterrad. So ein Mist, dachte ich mir und genau heute habe ich keine Zeit, einen neuen Schlauch zu besorgen. Das einfachste war, in den nächsten Baumarkt zu fahren und einen billigen Schlauch zu besorgen, was ich dann auch tat.
Der neue Schlauch war etwas schwerer als der Alte, machte aber einen massiveren Eindruck. Und, er hatte eine Gelfüllung, die den Schlauch selbstständig wieder verschließen soll, wenn sich ein Loch auftut. Dann kann ja nichts mehr schief gehen, dachte ich mir und wollte den Schlauch einbauen. Ich suchte also den Mantel ab, um einen Fremdkörper zu finden. Leider war nichts zu sehen. Weder ein Nagel, noch ein Stein oder ein Stück Glas. Das einzige was ich von innen aus dem Mantel piepelte, war ein kleines Steinchen, was wohl bei der Montage mit hinein gekommen ist. Mit einem kleinen Beigeschmack habe ich dann das Rad wieder zusammengebaut.
Am nächsten Tag prüfte ich gleich als aller erstes mein Rad, alles war noch OK. Also stand dem Neuseen MTB Cup nichts mehr entgegen. Wir packten also unsere Sachen, einschließlich Reserveschlauch und Mantel. Der Weg zum Belantis Freizeitpark ist von uns aus mit 30 Minuten nicht weit. Die Unterlagen abzuholen dauerte etwas, da könnte der Veranstalter an sich arbeiten. Es waren bloß zwei Counter offen, damit die angemeldeten Starter ihre Unterlagen abholen können und nochmals zwei, für die Nachmeldungen, welche kaum Zuspruch fanden. Ich stand mir also ca. 30 Minuten die Beine in den Bauch obwohl kaum Leute vor mir standen. Das dauerte einfach so lange. Stress ist aber keiner aufgekommen, bis zum Start war ja noch viel Zeit.
Ich machte mich fertig, checkte nochmals mein Rad und ging in den Start/Ziel Bereich. Das schöne an einer solchen Veranstaltung, man trifft immer wieder alte Bekannte. So liefen uns Ralf und Manu mit Kiddys sowie Knut und Diana über den Weg.
Das Wetter meine es gut mit uns, ich würde fast sagen “Zu Gut”! Die Sonne ballerte und es wurde schnell heiß. Die Kleiderwahl schränkte dass damit auf die kurzen Klamotten ein.
Wir standen am Start und es ging los. Ich hatte mich wie immer ganz hinten eingeordnet. Der Startschuss knallte und es ging los. Wie zu erwarten stockte das Feld wieder mal bei der Ausfahrt aus dem Belantis Gelände. Die harten Bodenwellen an der Stalle, forderten einige zum absteigen auf. Dann ging es endlich raus auf die neue Strecke. Sechsundsechzig Kilometer sollen es werden, ich war gespannt. Ich ging die erste Runde etwas ruhiger an. Einerseits kannte ich die Strecke nicht und andererseits sind die 66 Kilometer kein Pappenstiel, vor allem da ich fast ausschließlich für den DD Marathon Lauftraining hatte und nur ab und zu mich aufs MTB geschwungen habe.
Die Strecke ist sanfter geworden, dafür aber auch 5 Kilometer länger. Die Runde ist eher flach. Ab und zu mal einige Stiche aber das ist im Vergleich zu anderen MTB Rennen echt zu vernachlässigen. Es ist eben eine MTB Autobahn. Ganz schlimm und neu war dieses Jahr der heimtückische Treibsand. Streckenweise befand sich der Weg auf 15 CM tiefen Rollsplitt, in dem man sehr schnell einsinke und viel Kraft braucht um da wieder heraus zu kommen. In der ersten Runde stecke ich dann auch voll im Split fest. Die zweite Runde hatte ich dann eine Spur gefunden. Nicht breit aber dafür fest gefahren, was das Durchkommen vereinfachte.
Die Strecke führte kreuz und quer durch den Tagebau. Neben dem Kies gab es kaum weitere technisch anspruchsvolle Stücke auf der Strecke. Es fehlte im vergleich zum Vorjahr die schönen schnellen Abfahrten sowie der daraus folgende Anstieg durch den Tagebau. Nach der Zwischenzeitnahme, am anderen Ende des Sees, kam ein Teilstück mit Singletrail Charakter. Ein schmaler Weg mit teilweise tief eingefahrener Spurrinne, welches sehr viel Konzentration kostete. Dann ging es über moderate Strecken wieder zum Belantis zurück und durchs Bikodrom wieder zurück auf die Strecke.
Zum Wettkampf, wie immer fanden sich die Gegner wieder mal auf der Strecke. Ich habe wieder versucht das Feld von hinten aufzurollen, was mir dann auch gelungen ist. Durch meine entspannte Fahrweise, hatte ich am Ende wieder genug Reserven, um noch einmal zuzulegen. Da habe ich glaub ich die meisten überholt. Das Ziel erreichte ich in 2 Stunden und 53 Minuten als 46. Platz meiner Altersklasse.
Der Preis des Rennens ist zwar recht teuer aber in der Summe des Tages relativiert es sich. Im Preis eingeschlossen sind zwei Eintrittskarten zum Belantispark. Die Familie kann während dem Rennen in den Park gehen und alle treffen sich zum Zieleinlauf wieder. Danach wieder schön entspannt in den Park.
Im Großen und Ganzen wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Strecke könnte jedoch etwas mehr Action vertragen. Mehr technisch anspruchsvolle Teilstücke und Singletrails.
Nächstes Jahr bin ich wieder dabei! Dann aber auch Lisa zum Bambinilauf!
Bei Youtube gefunden, ein sehr schönes Video eines Teilnehmers. Knut ist auch zu sehen …
Der Wetterbericht sagte Regen voraus, als wir uns am Morgen des 13. Septembers 2009 auf den Weg nach Leipzig machten. Lisa, meine Tochter, war schon ganz verrückt auf den Bambinilauf. Ich freute mich auf die 10 Kilometer Strecke.
Der Tag begann grundlegend sehr entspannt. Stefan aus dem MT3 kam mit ganz frischen Brötchen zum Frühstück vorbei. Die Nacht war allerdings mit ca. 3 Stunden Schlaf etwas kurz und so fühlte ich mich auch.
Mit etwas Verzögerung ging es dann Richtung Leipzig los. Wie sollte es anders sein, es regnete fürchterlich während der Fahrt und wir waren uns nicht mehr so sicher, ob wir starten sollten. Regenssachen waren nicht mit verpackt. Als wir dann in Leipzig angekommen sind, hörte es glücklicherweise wieder auf.
Lisas Bambinilauf startete 10:30 und wir mussten uns beeilen. Ich habe also die als Startnummer geltenden Lauftrikots geholt und wir haben uns für den ersten Lauf fertig gemacht. Naja, Lisa zumindest. Leider war Lisa nicht mehr so fluffig drauf und die vielen Menschen sowie die sehr laute Musik machten ihr doch viel Stress und sie wollte das Trikot nicht anziehen. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft und Anja ist mit Lisa in den Startbereich gegangen.
Für ein Kinderrennen von 0 – 7 Jahren spielte die Musik direkt neben den Startern viel zu laut. Es war kaum was zu hören und die Kleinsten hatten Angst. Es war einfach nur Krach, mehr nicht.
Lisa hat es auch nicht gefallen und sie klammerte sich ganz fest an Anja. Als es dann los ging, war der Stress so groß, das sie dann nicht mehr wollte und wir das Rennen abbrechen mussten. Naja vielleicht das nächste Jahr wieder. Trotzdem hat Lisa ein schönes Funktionsshirt bekommen.
Um halb 12 startete dann der 10 Kilometer lauf. Jörg ist in der Zwischenzeit auch schon eingetroffen. Er, Steffan und ich liefen uns warm, so dass wir 2 Minuten vor dem Startschuss dem Startbereich beitreten konnten. Leider waren wir für unser Tempo sehr weit hinten einsortiert, so dass wir unser Tempo nicht ab Start laufen konnten. Ich hatte mich ca. 45 Minuten für die 10 Kilometer vorgenommen doch schon auf den ersten 100 Metern merkte ich, das die Nacht doch sehr kurz war. Die geplanten 14 Km/h konnte ich nicht halten. Stefan hingegen war fit wie immer. Er zog mir einfach davon und schaffte die 49 Minuten. Ich kam nach 53 Minuten ins Ziel. Unser Wiedereinsteiger Jörg brachte es auf 1:03, was ich ihm echt nicht zugetraut habe. Regelmäßiges Training zahlt sich halt aus.
Das Wetter hat es mit uns gut gemeint. Es war Ideal für einen 10 Kilometerlauf. Windstill, knappe 14 Grad, bedeckt und es regnete nicht. Die Strecke war gut ausgebaut und die Verpflegung stimmte auch. Das einzige was ich bemängeln darf ist die Pflicht die Lauftrikots zu tragen. Für mich ist laufen in einem nicht gewaschenem und getesteten Trikot nicht angenehm. Einerseits kommt die ganze Chemie aus den Textilien und andererseits weis man nie, wie es sich laufen lässt mit dem Shirt. Ich hatte leichte Probleme mit dem Stoff, der sich von Schweiß vollgesogen und dann mächtig gerieben hat. Das nächste Mal sind Startnummern wieder besser!
Im Allgemeinen werde ich der Veranstaltung die Nute „Gut“ geben. Nächstes Jahr vielleicht wieder.
Nach dem wir lange keinen Wettkampf mehr hatten, ist uns die Entscheidung nicht schwer gefallen, am Samstag den 29.08.2009 am Team-Triathlon in Beucha teilzunehmen. Ein Teamname war schnell gefunden, “MT3 Appendix I”. MT3 für Muldental Triathlon, Appendix für Anhang, also die Letzten aus dem Verein und die römische 1 als Ergänzung. Es könnte ja sein, das sich noch ein zweites Team bildet.
Das Wetter war durchwachsen, es sah immer mal aus als ob es regnen würde aber es hat gehalten.
Als aller erstes war schwimmen angesagt. Unser erster Starter konnte sich einen entscheidenden Platz sichern, den vorletzten. Danach ging ich ins Wasser und konnte auch noch einige überholen. Stefan hat dann noch Uwe eingeholt und wir führten vor unserem geheimen Konkurrenz Team. Das Wasser machte einen kalten Eindruck, es war aber erstaunlich warm.
Als nächstes ging’s aufs Rad. Vier Runden mussten gefahren werden. Jörg gab alles aber der verdammte Berg vor der Autobahn und der Gegenwind führten dazu, dass wir unseren Vorsprung nicht halten konnten. Der erste Starter aus dem anderen Team war einfach zu stark. Danach war Mirco wieder am Drücker. Die letzten MTB Trainingseinheiten sollten sich auszahlen. Mit einem 30 km/h Schnitt fuhr er wieder einige Plätze ein. Stefan überholte dann auch mit gleicher Leistung einige Starter und wir konnten den Abstand zum anderen Team wieder verringern.
Beim Laufen ging es an die Grenzen. Jörg konnte bis auf zwei Starter die aktuelle Position halten. Mirco versuchte diese dann wieder einzuholen, dass war echt schwer 12 km/h im Schnitt zu laufen nach dem man geschwommen und noch Rad gefahren ist. Stefan versuchte dann noch Uwe aus dem anderen Team einzuholen. Leider fehlten knapp 30 Sekunden bei Zieleinlauf.
Zusammenfassend kann man sagen, war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Das Wetter hatte gehalten, die Strecke war super und die Stimmung passte. Viele Freunde haben wir wieder getroffen, die man lange nicht gesehen hat.
Immer gerne wieder…
Wir haben uns es einfacher vorgestellt. So kann man grob den Tauchgang beschreiben.
Dem schwarzen Bruch bei Altenhain werden viele Geschichten nachgesagt.
Der „Schwarze Bruch“ liegt in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Munitionsanstalt (Muna) Altenhain. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges sollen hier Munition und Waffen versenkt worden sein. Außerdem soll der „Schwarze Bruch“ auch noch mit Öl und Benzin gefüllt worden sein, da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Wasser aufgefüllt war. Als die Soldaten der Roten Armee dieses Gebiet erreichten und keiner ihnen Auskunft über den Inhalt des Steinbruches geben wollte, sollen sie in diesen hineingeschossen haben. Daraufhin gab es wohl eine gewaltige Explosion und es soll tagelang gebrannt haben!
Diesen Geschichten wollten wir dieses Wochenende nachgehen und planten einen Tauchgang im Bruch. Ausgestattet mit doppelten Atemreglern und sehr guten Lampen haben wir uns zum Einstig begeben. Bis zu einer Tiefe von 4 Metern war die Sicht wirklich sehr gut dann kam die Sprungschicht und mit ihr eine trübe Brühe, was für einen Steinbruch nicht außergewöhnlich ist.
Wir fassten den Entschluss, weiter hinab zu tauchen. Ab 15 Metern Tiefe war es schwarz, kein Licht kam mehr von der Oberfläche nach unten durch. Unsere Lampen reichten gerade so um einigermaßen etwas zu sehen. Wir tauchten weiter hinab. Laut meiner Recherche sollte die maximale Tiefe 16 Meter betragen. Wir waren aber schon 17,5 in Meter Tiefe und es ging weiter nach unten.
Unsere Lampen schafften es kaum die Nacht zum Tag zu machen. Nicht das sie zu wenig Licht brachten, es waren einfach eine Art schwarze Schwebstoffe, die das Licht einfach absorbiert haben. Das Licht meiner Lampe (50 Watt HLX) reichte gerade mal einen Meter. Der “Schwarze Bruch” macht also seinen Namen alle Ehre.
Aufgrund der schlechten Verhältnisse, von denen wir doch recht überrascht waren, haben wir den Tauchgang dann abgebrochen. Es war einfach zu riskant und das Risiko seinen Buddy zu verlieren zu hoch. Bei einer Tiefe von 20 Metern haben wir kehrt gemacht und sind wieder aufgetaucht. Im Anschluss haben wir den Tauchgang bei einer Tiefe von 3 Metern ausklingen lassen.
Das Wasser im Schwarzen Bruch riecht immer noch nach Diesel und auf dem Wasser schwimmt ein Ölfilm. Nach dem Tauchgang haben wir wie eine Tankstelle gestunken.
Zum entspannten Tauchen lohnt sich der Schwarze Bruch nur bedingt. Er bietet zwar hier und da was zu sehen aber der Preis von stinkenden Klamotten ist es nicht wert. Die Suche nach interessanten Dingen kann man hier bestimmt fortsetzen denn der Bruch gibt seine Geheimnisse nur schwer frei. Eine intensive Vorbereitung auf schlechte Bedingungen und sehr schlechte Sichtverhältnisse wird hier vorausgesetzt.
Wie schon in den vorangegangenen Blogeinträgen erwähnt, habe ich schon seit langem Probleme mit der Tauchlampe von Scubapro. Grundlegend war ich der Meinung, dass der Akku kaputt ist. Nach langer Zeit der Nachforschung und Tests habe ich mir nun ein Computergesteuertes Ladegerät aus dem Modellbau zugelegt. Das Ansmann XBase Ultimate hat mich ca. 80 Euro gekostet und bietet die Möglichkeit das Akkupack in der Lampe so zu laden, wie es der Zellenhersteller Sanyo fordert. Genauer gesagt sind es 400 mA Ladestrom mit einer DeltaPeak Abschaltung von 10 mV und beim Entladen eine Minimalspannung von 1 Volt pro Zelle, also 11 Volt und ca. 300 mA Entladestrom für den Pack. Das diese Prozedur ewig lange dauert, ist ja klar. Ich habe ca. einen Entlade/Lade-Durchlauf pro Tag.
Wenn ich mir die empfohlenen Ladeparameter für die Akkus so anschaue, ist mir auch klar, dass der bei dem mitgelieferten Ladegerät von Scubapro schnell die Hufe hoch macht.
Also, bevor ich mit der Aktion angefangen habe, hielt die Lampe ca. 14 Minuten durch, danach ging sie aus. Als sie neu war, hatte Sie locker 50 Minuten bei voller Leistung (50Watt HLX) gehalten.
Ich habe nun 6 Entlade/Lade – Zyklen durch und gestern die Lampe getestet. Das Ergebnis war erstaunlich. Lockere 45 Minuten Laufzeit, was ich echt akzeptabel finde. Fazit: Wer sich eine gute Tauchlampe holt sollte auf ein Ladegerät achten, welches nicht nur eine Schnelladefunktion bietet, sondern auch dem Möglichkeit der Akkupflege, also das Laden des Akkus mit empfohlenen Ladeparametern. So hält der Akku länger. Bei den originalen Ladegeräten wird der Akku meistens zweimal geröstet. Einmal beim Laden, in dem er mit maximalem Ladestrom gefüttert wir. Und zum anderen beim Entladen, also Benutzung, in dem er seine maximale Leistung wieder abgeben muss. Eine schonende geführte Ladung und Entladung des Akkus, also die Akkupflege, bringt den Akku wieder ins Gleichgewicht.
Als weitere Maßnahme werde ich den HLX Brennen der Lampe austauschen. Den 50 Watt HLX werde ich mit einem 35 Watt HLX austauschen. Die Lichtmenge bei 35 Watt sollte reichen, so hält die Lampe länger durch und der Akku wird auch geschont da der Strom nicht ganz so hoch ist.
Es war sehr windig an dem Morgen des 26. April im Zittauer Gebirge. Ich fühlte mich schlapp und mir hingen die 5 Tage Trainingslager schwer in den Beinen. Aber ich war motiviert, ich wollte nach Jahren mal wieder den Zittauer Gebirgslauf mit laufen. Die Mitteldistanz von 17 Kilometer sollte es werden.
Gestärkt nach dem Frühstück habe ich mir wie immer noch mal die Haare gekämmt. Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Olbersdorf begeben. Es war eine Stunde vor Start, natürlich zu spät. Alle Parkplätze nahe Start/Ziel waren schon belegt. Schade, denn mit Kleinkind ist ein Platz in der Nähe besser.
Als wir dann einen Platz gefunden haben, ging es ab zum Start/Ziel Bereich. Die Startnummer habe ich mir schon vorher besorgt so musste ich nirgends anstehen. Das super Wetter hatte sehr viele Sportfreunde zur Nachmeldung bewegt. Lisa, meine Tochter, sollte Ihren ersten Lauf mit machen, zumindest versuchen. Stolz wie King Karl hat sie die Startnummer vom Bambinilauf getragen aber als sie dann laufen musste, naja… Stellenweise haben wir sie getragen. Sie war die kleinste aber auch die Letzte. Daraus folgte aber der Publikums-Liebling.
Nunja, es war 10 Uhr und der Lauf zu den 17 Kilometer um den Oybin rundum begann. Auf dem Stück Straße wurde gleich klar, wie warm es heute werden sollte. Der Lauf an sich war recht entspannt. Die Wege waren trocken, das Wetter wie gesagt super und alle Leute gut drauf. Leider ließ der erste Verpflegungspunkt sehr lange auf sich warten. Worüber ich mich dann aber gefreut habe ist das schnelle Handeln des OrgTeams. Aufgrund des super Wetters und der warmen Temperaturen, waren auch die Kontrollstellen und die Sanitäter mit Verpflegung ausgestattet. So konnte man dann noch sehr viel Wasser zu sich nehmen.
Vor einigen Jahren hatte ich einen schweren Sturz auf der Strecke. Dieser Weg wurde modernisiert und die gefährlichen Stolperstellen beseitigt. Trotzdem ist der Zittauer Gebirgslauf nicht zu unterschätzen. Die Wege sind sehr anspruchsvoll und es kann sehr schnell zu Verletzungen kommen. Ist eben ein Crosslauf. Die Rettungskette zu dem Lauf ist aber sehr gut aufgebaut. DRK, Bergwacht … alle waren da und haben die Veranstaltung mit unterstützt.
Fazit, der ZGL war wieder eine schöne Volkslauf-Veranstaltung zu einem super Preis.
Aus Kostengründen haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, an statt an den Gardasee in das Zittauer Gebirge zu fahren. Seit dem wir ein Kind haben, beginnen wir die eigenen Urlaubsgelegenheiten wieder zu erkunden. Früher waren wir oft im Zittauer Gebirge um am Zittauer Gebirgslauf teilzunehmen leider ist dies in den letzten Jahren etwas eingeschlafen.
Dieses Jahr nun stellte der Muldental Triathlon e.V. die Frage in den Raum, wo wir ein Trainingslager einrichten können. Mir ist sofort die Pension von Frau Müller in Jonsdorf eingefallen. Familiäres Ambiente günstige Übernachtung und ein Sensationelles Frühstück erwarten die Gäste. Die Pension ist zwar etwas älter aber das Preis/Leistungs-Verhältnis ist nicht schlecht. Die Unterkunft ist ideal für Trainingsgruppen.
Meine Familie hat vorgeschlagen schon eher in das Zittauer Gebirge zu fahren um da gleich Urlaub zu machen. Wir haben uns daher in den Trixi Ferienpark einquartiert, der zu dieser Zeit auch einen sensationellen Preis anbietet. Im Preis inbegriffen, pro Person und Tag drei Stunden Trixi-Bad. Das Trixi-Bad ist ein Freizeitbad was zum Trixi-Park gehört. Neben den Freizeitbespaßungen für Kinder gibt es hier auch für Schwimmer 25 Meter Bahnen der Schwimmhalle.
Cross-Triathleten kommen bei dieser Kombination auf Ihre Kosten. Mountainbike- und Cross-Lauftouren und im Anschluss eine Stunde Schwimmtraining bilden die Grundlage für die nächste Wettkämpfe.
Laufrunden sind hier recht einfach zu finden. Bei Mountainbike-Runden bekommt man Hilfe vom Deutschen Alpenverein. Die Sektion Zittau bietet auf einer eigenen Internetseite verschiede MTB Touren an, die man auch gleich in sein GPS-Gerät einspeichern kann.
Ausgetestet habe ich die MTB Sparkassen Cup Runde um Jonsdorf rundum. Die Strecke ist recht einfach zu fahren hat vereinzelt Wurzeln und Singletrails. Entspannt gefahren kann man die schöne Natur genießen. Leider bin ich aktuell aus unserem Triathlonverein der Einzige, der sich auf Cross-Triathlon konzentriert. Ich kam daher nicht weiter zum MTB Fahren und habe mit unseren Jungs eine Straßenrunde gedreht. Ich hoffe das nächste Mal kommen mehr MTB-Fahrer mit, denn die Runden die man hier anfahren kann gehen bis zum Jeschken im Nachbarstaat.
Abwechselnd zum MTB-Fahren stand dann noch Laufen und Schwimmen auf dem Trainingsplan. Der Trixipark bietet hierfür einen idealen Trainingsplatz.
Die Familie kommt hierbei nicht zu kurz. Wohin bei schlechten Wetter? Der Trixipark an sich bietet das Freizeitbad als wichtige Alternative. Weiterhin gibt es die Zittauer Altstadt, das Schmetterlingshaus, die Sparkassenarena mit Kletterhalle. Bei schönem Wetter kann man seine Zeit ganz gut im Park verbringen. Große kinderfreundliche Spielplätze und ein entsprechendes Unterhaltungsprogramm vom Park-Team lassen es nicht langweilig werden.
Mein Fazit: Man muss nicht an den Gardasee oder Mallorca fahren um schöne Berge zum MTB fahren zu haben. Das Zittauer Gebirge ist so nah, man ist schnell da, es gibt keine Sprachbarriere, der Alpenverein sorgt für die Rettungskette und die Kosten für Anreise und Unterkunft sind überschaubar. Alternativen wie Klettern, Schmetterlingshaus und Freizeitbad überbrücken auch Tage mit schlechtem Wetter. Und bei gutem Wetter, Natur pur beim MTB-Fahren, Laufen, Klettern ….